Wenn man Glück hat, kann man in Schottland schon mal eine Aurora Borealis zu sehen bekommen. Am besten sieht man sie im Winter, wenn der Himmel richtig dunkel ist, im Sommer schon mal eher nicht, weil der Himmel da nie richtig dunkel ist. Dieses Bild zeigt Schottland vor einer Aurora Borealis, die gestern in Schottland nicht zu sehen war. Ist aber auch schön:
Der Nordosten Schottlands ist touristisch nicht wirklich erschlossen. Dieser Blog soll helfen, einige dieser Lücken zu füllen und eine Einsicht in dieses etwas andere Schottland zu geben.
Thursday, 12 February 2015
Monday, 19 January 2015
Huntly Webseite auf deutsch
Wie schon in diesem Blog beschrieben, ist Huntly ein bezaubernder Ort, in dem es sich fantastisch Urlaub machen lässt.
Wer mehr über die örtlichen Gegebenheiten in Huntly erfahren möchte, kann jetzt mehr über den Ort auf Huntly.de nachlesen, komplett auf Gordon Dress Tartan präsentiert.
Wer mehr über die örtlichen Gegebenheiten in Huntly erfahren möchte, kann jetzt mehr über den Ort auf Huntly.de nachlesen, komplett auf Gordon Dress Tartan präsentiert.
Sunday, 18 January 2015
Rhynie
ist eine kleine Ortschaft mit rund
300 Bewohnern liegt 12 Meilen südlich von Huntly. Wenn Rhynie auch
auf den ersten Blick nicht besonders spannend anmutet, ist hier viel
zu entdecken!
Die Rhynie Chert ist ein Hornstein der
in Rhynie vorkommt und zu den bedeutendsten fossil-führenden
Gesteinen des unteren Devon zuzuordnen ist. In diesem Gestein wurde
die fossile Pflanze Rhynia gefunden. Der Ort gab ihr ihren Namen.
Rhynie's Landschaft deutet auf eine
reiche Geschichte. Es gibt hier viele Piktische Funde und Hillforts.
Dazu zählen unter anderem Tap o' Noth, Weedlemount und der Ord. Auf
den Tap führt ein gut zu erreichender Fußweg. Oben angekommen hat
man einen wunderbaren Ausblick über die Region. An klaren Tagen kann
man sogar das Meer im Norden sehen.
In Rhynie wurden piktische Symbolsteine gefunden. Einige davon kann man nahe dem Friedhof und auf dem Square besichtigen. Der Craw Stane ist ein besonders schönes Exemplar.
Weitere Symbolsteine, unter anderem der Rhynie Man, sind
nicht mehr an Ort und Stelle anzufinden, sondern verbringen ihr
Dasein in öffentlichen Ämtern in Aberdeen.
Eine hier ansässige
Künstlergruppe, die Rhynie Woman, haben es sich zur Aufgabe gemacht
mit Humor und Witz ihren Rhynie Man wieder zurück nach Rhynie zu
bringen.
Eine Gruppe von Archäologen kommt Jahr
um Jahr nach Rhynie und gräbt nach Piktischen Funden. Der Name
Rhynie bedeutet 'Ein sehr königlicher Ort' weist darauf hin, dass
Rhynie einmal ein Königreich war. Wer hätte das von so einem
unscheinbaren Örtchen gedacht!
__________________________________
Vielen Dank an Anna Vermehren, die diesen Beitrag verfasst hat. Sie lebt in Rhynie und ist ein Mitglied der oben beschriebenen Künstlergruppe Rhynie Woman. Diese Gruppe veranstaltet immer wieder interessante Events, die einen Besuch lohnen.
Thursday, 1 January 2015
Winterimpressionen
In den Cairngorms liegt im Winter gewöhnlich immer Schnee. Aber sobald man in die Region an der Küste kommt, die meist nicht mehr als 300m über den Meeresspiegel hinauskommt, ist Schnee eher selten, selbst, wenn es kalt wird. Die hohe Luftfeuchtigkeit sorgt jedoch für einen Winterzauber der etwas anderen Art, wenn Polarluft für mehrere Tage die Temperaturen bestimmt.
Dicker Rauhreif lagert sich überall da ab, wo der Untergrund kalt genug ist und verzaubert die Landschaft.
Das ansonsten durch den Golfstrom bedingte, milde Klima erlaubt im Winter eine eigentümliche Mischung aus grünem Gras mit der, von der Polarluft gefrohrenen, Feuchtigkeit.
Auf Strassen an geschützten Stellen kann sich der Rauhreif schon mal so dick ansammeln, dass er sich von Schneematsch nicht mehr unterscheiden lässt.
Dicker Rauhreif lagert sich überall da ab, wo der Untergrund kalt genug ist und verzaubert die Landschaft.
Das ansonsten durch den Golfstrom bedingte, milde Klima erlaubt im Winter eine eigentümliche Mischung aus grünem Gras mit der, von der Polarluft gefrohrenen, Feuchtigkeit.
Auf Strassen an geschützten Stellen kann sich der Rauhreif schon mal so dick ansammeln, dass er sich von Schneematsch nicht mehr unterscheiden lässt.
Monday, 29 December 2014
Hogmanay
ist das schottische Silvester.
Vor noch
gar nicht so langer Zeit, in den fünfzigern und sechzigern des
vorigen Jahrhunderts war Hogmanay wichtiger als Weihnachten. So wie
die Katholiken Weihnachten feiern war es den Presbyterianer zu
päpstlich an. Auch
bekamen die Kinder ihre Geschenke an Hogmanay anstatt an Weihnachten. Für lange Zeit war Weihnachten nicht nicht mehr als
was Nikolaus und Sankt Martin heutzutage in Deutschland ist und bis in die siebziger des vorigen Jahrhunderts wurde am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gearbeitet, wenn diese auf einen Werktag fielen. Erst durch Einfluss der Gewerkschaften wurden diese auch in Schottland offizielle Feiertage. Der Stellenwert von Hogmanay ist auch daran erkennbar, dass Hogmanay schon immer zwei Feiertage folgten und für viele Schotten ist Hogmanay immer noch das wichtigere Fest. Die Bedeutung von Weihnachten änderte
sich mit der zunehmenden Amerikanisierung und die schottischen Kinder
bekommen nun ihre Geschenke auch an Weihnachten.
Die Besonderheit von Hogmanay liegt nicht zuletzt in seinen Wurzeln, die auf uralte, nicht christliche Festen, wie die Wintersonnenwende und Samhein, zurück zu führen sind. In größeren Orten und Städten finden Konzerte statt und das Ganze gleicht einer großen Straßenparty. Die wohl bekanntesten Feiern finden in Edinburgh in Princes Street Gardens statt. Diese Party ist so beliebt geworden, dass Eintrittskarten für die Feierlichten in Edinburgh verkauft werden.
Die Besonderheit von Hogmanay liegt nicht zuletzt in seinen Wurzeln, die auf uralte, nicht christliche Festen, wie die Wintersonnenwende und Samhein, zurück zu führen sind. In größeren Orten und Städten finden Konzerte statt und das Ganze gleicht einer großen Straßenparty. Die wohl bekanntesten Feiern finden in Edinburgh in Princes Street Gardens statt. Diese Party ist so beliebt geworden, dass Eintrittskarten für die Feierlichten in Edinburgh verkauft werden.
Aber auch Aberdeen und Elgin bieten Sehenswertes. Eine ganz besondere
Tradition hat sich in Stonehaven entwickelt, wo Feuerball schwingende
Schotten eine Parade halten.
In kleineren Orten, da wo jeder jeden
kennt, feiern die Leute privat aber nicht unbedingt weniger. Die
Tradition des first footing (die erste Person, die den Fuß über die
Türschwelle setzt) beinhaltet, dass man Freunde und Bekannte besucht
und ihnen Brot, Salz, Kohle als Geschenk bringt, damit ihnen das neue
Jahr Glück bringt. Dabei kommen sie zur Vordertür hinein und
verlassen das Haus zu Hintertür, so verlässt das Pech auch
gleichzeitig das Haus.
Wer es dieses Jahr nicht mehr nach
Stonehaven oder zu einem der anderen Hogmanay Feierlichkeiten kommt,
kann sich bei BBC Scotland den Feierlichkeiten anschließen und
anschließend das Neujahr in Deutschland begrüßen, das dort ja eine
Stunde später beginnt.
Wednesday, 29 October 2014
Zeit
Der Schottlandbesucher ist schnell versucht anzunehmen, dass die Schotten auf dem Land alle Zeit der Welt haben. Oft sieht man sie irgendwo geduldig anstehen, oder miteinander auf der Straße plaudern. Da scheint es dann auch nichts auszumachen, dass die Plauschenden hin und wieder schon mal alle anderen aufhalten.
Als vor einigen Jahren der Aldi in Elgin aufmachte, wunderte ich mich, wie das deutsche Konzept der super schnellen Kundenabfertigung hier in Schottland ankommen würde. Tatsächlich scheint es hier nicht viel anders zuzugehen als in Deutschland. Wenn der Kunde die Waren nicht schnell genug aufs Band legt, kommt der Kassierer und "hilft", und während man noch mit den Waren jongliert, die der Kassierer in Windeseile über den Scanner zieht, wird man gefragt, ob man mit Karte oder bar bezahlen will.
Mit ein wenig Sorge beobachtete ich die alte Dame vor mir in der Schlange, der ohne jeden Zweifel ein Kulturschock bevorstand. Ich hätte mich nicht mehr irren können. Als die Dame an der Reihe war, wurde sie von der Kassiererin freundlich begrüßt. Die Kassiererin kam hinter der Kasse hervor und begann, die Waren aufs Band zu legen, während sie freundlich mit der älteren Dame plauderte. Sie scannte dann die Waren und eine weitere Aldi Mitarbeiterin packte sie für die ältere Dame in deren Tasche. Mittlerweile wuchs die Schlange der Wartenden immer weiter an. Schließlich gab die alte Dame der Kassiererin ihr Portemonnaie und während diese den zu zahlenden Betrag heraussuchte, dreht sich die Dame zu den wartenden Kunden um und erklärte, sie sei jetzt fast neunzig und sie würde immer in den Aldi einkaufen kommen, viel lieber als zu Tesco, weil im Aldi die Verkäuferinnen immer so nett seien und soviel Zeit hätten.
Ein alter Witz beschreibt das schottische Verhältnis zu Zeit so:
Ein Professor für Spanisch und ein Professor für Gälisch treffen sich auf einer Konferenz und diskutieren die Vorzüge ihrer jeweiligen Sprachen. "Sagen Sie mir" fragt der spanische Professor, "haben Sie ein gälisches Äquivalent für den spanischen Ausdruck mañana, mañana?" Der Professor für Gälisch denkt eine Weile nach und antwortet dann: "Nein, Ich glaube nicht, dass wir im Gälischen ein Wort haben, dass ein Konzept von solcher Hast ausdrückt."
Dabei sind die Schotten keineswegs so unzuverlässig, wie der erste Eindruck vermitteln könnte. Das Schlüsselwort hier ist "eventually" (zuletzt, zum Schluß). Wenn ein Schotte hier einem verspricht, dass zum Schluß alles in Ordnung kommt, dann ist vielleicht nicht klar, wann genau das passieren wird, aber man sich darauf verlassen, dass es passieren wird.
Aber auch Schotten müssen pünktlich zur Arbeit oder in der Schule erscheinen und auch im Theater oder Kino wartet man nicht, bis alle, die eine Eintrittskarte haben, erschienen sind. Die Strategie hier ist, das Schotten das Unerwartete ganz einfach mit einplanen und die Verabredungen, die sie unbedingt einhalten müssen, auf ein Minimum beschränken. Auf diese Weise haben sie genug Zeit auf das Unerwartete zu reagieren.
Auf eine Frage wie, "Kommst du auch zu dem Ceilidh am Samstag?" bekommt man dann eine Antwort wie, "Ich würde gerne, aber mein Sohn hat ein Spiel mit dem Rugby Club und ich weiß noch nicht wann die wieder zurück sind."
So oder so ähnlich verlaufen viele Gespräche. Das macht es außerordentlich schwierig für die Leute, die diese Veranstaltungen planen, weil es sich jeder im Prinzip bis zum letzten Moment offen hält, ob er kommt oder nicht. In vielen Fällen steht bis zu allerletzt nicht fest, wer hilft und wie viele Besucher kommen.
Ich war schon auf Veranstaltungen, da gab es mehr Helfer als Besucher. Aber meistens geht alles gut. Weil diejenigen, die Hilfe brauchen, oft vorher anderen in ähnlichen Situationen geholfen haben, finden sich immer im letzten Moment einige, die einspringen. Und das trägt wesentlich zur Atmosphäre dieser Veranstaltungen bei. Weil alle das wissen, erwartet keiner, dass es perfekt ist und alle tragen zum Gelingen bei.
Deswegen lohnt es sich, mal bei einem Coffee Morning, Soup and Sweets oder Ceilidh vorbeizuschauen und einfach die Atmosphäre zu genießen.
Als vor einigen Jahren der Aldi in Elgin aufmachte, wunderte ich mich, wie das deutsche Konzept der super schnellen Kundenabfertigung hier in Schottland ankommen würde. Tatsächlich scheint es hier nicht viel anders zuzugehen als in Deutschland. Wenn der Kunde die Waren nicht schnell genug aufs Band legt, kommt der Kassierer und "hilft", und während man noch mit den Waren jongliert, die der Kassierer in Windeseile über den Scanner zieht, wird man gefragt, ob man mit Karte oder bar bezahlen will.
Mit ein wenig Sorge beobachtete ich die alte Dame vor mir in der Schlange, der ohne jeden Zweifel ein Kulturschock bevorstand. Ich hätte mich nicht mehr irren können. Als die Dame an der Reihe war, wurde sie von der Kassiererin freundlich begrüßt. Die Kassiererin kam hinter der Kasse hervor und begann, die Waren aufs Band zu legen, während sie freundlich mit der älteren Dame plauderte. Sie scannte dann die Waren und eine weitere Aldi Mitarbeiterin packte sie für die ältere Dame in deren Tasche. Mittlerweile wuchs die Schlange der Wartenden immer weiter an. Schließlich gab die alte Dame der Kassiererin ihr Portemonnaie und während diese den zu zahlenden Betrag heraussuchte, dreht sich die Dame zu den wartenden Kunden um und erklärte, sie sei jetzt fast neunzig und sie würde immer in den Aldi einkaufen kommen, viel lieber als zu Tesco, weil im Aldi die Verkäuferinnen immer so nett seien und soviel Zeit hätten.
Ein alter Witz beschreibt das schottische Verhältnis zu Zeit so:
Ein Professor für Spanisch und ein Professor für Gälisch treffen sich auf einer Konferenz und diskutieren die Vorzüge ihrer jeweiligen Sprachen. "Sagen Sie mir" fragt der spanische Professor, "haben Sie ein gälisches Äquivalent für den spanischen Ausdruck mañana, mañana?" Der Professor für Gälisch denkt eine Weile nach und antwortet dann: "Nein, Ich glaube nicht, dass wir im Gälischen ein Wort haben, dass ein Konzept von solcher Hast ausdrückt."
Dabei sind die Schotten keineswegs so unzuverlässig, wie der erste Eindruck vermitteln könnte. Das Schlüsselwort hier ist "eventually" (zuletzt, zum Schluß). Wenn ein Schotte hier einem verspricht, dass zum Schluß alles in Ordnung kommt, dann ist vielleicht nicht klar, wann genau das passieren wird, aber man sich darauf verlassen, dass es passieren wird.
Aber auch Schotten müssen pünktlich zur Arbeit oder in der Schule erscheinen und auch im Theater oder Kino wartet man nicht, bis alle, die eine Eintrittskarte haben, erschienen sind. Die Strategie hier ist, das Schotten das Unerwartete ganz einfach mit einplanen und die Verabredungen, die sie unbedingt einhalten müssen, auf ein Minimum beschränken. Auf diese Weise haben sie genug Zeit auf das Unerwartete zu reagieren.
Auf eine Frage wie, "Kommst du auch zu dem Ceilidh am Samstag?" bekommt man dann eine Antwort wie, "Ich würde gerne, aber mein Sohn hat ein Spiel mit dem Rugby Club und ich weiß noch nicht wann die wieder zurück sind."
So oder so ähnlich verlaufen viele Gespräche. Das macht es außerordentlich schwierig für die Leute, die diese Veranstaltungen planen, weil es sich jeder im Prinzip bis zum letzten Moment offen hält, ob er kommt oder nicht. In vielen Fällen steht bis zu allerletzt nicht fest, wer hilft und wie viele Besucher kommen.
Ich war schon auf Veranstaltungen, da gab es mehr Helfer als Besucher. Aber meistens geht alles gut. Weil diejenigen, die Hilfe brauchen, oft vorher anderen in ähnlichen Situationen geholfen haben, finden sich immer im letzten Moment einige, die einspringen. Und das trägt wesentlich zur Atmosphäre dieser Veranstaltungen bei. Weil alle das wissen, erwartet keiner, dass es perfekt ist und alle tragen zum Gelingen bei.
Deswegen lohnt es sich, mal bei einem Coffee Morning, Soup and Sweets oder Ceilidh vorbeizuschauen und einfach die Atmosphäre zu genießen.
Tuesday, 21 October 2014
Halloween
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| Dudendance sorgen für magische Eindrücke in Huntly |
Auch wenn die Amerikanisierung vielerorts die alten schottischen Halloween Traditionen verdrängt hat, so spiegeln sie sich oft noch in den Einstellungen der Menschen hier wieder. Diejenige, die das Trick-or-Treat ablehnen spalten sich in zwei Gruppen. Viele christlich, religiöse Menschen lehnen Halloween als heidnisches Spektakel ab und aus diesem Grund werden auch in Schulen keine Halloween Partys für die Kinder gegeben. Die andere Gruppe besteht aus Leuten, die einfach die alte schottische Tradition schöner finden.
Früher haben sich die Kinder zu Halloween auch verkleidet, aber es gab keine ausgehöhlten Kürbisse, sondern ausgehöhlte Rübenlaternen, die die Kinder mit zum Guising nahmen. Sie gingen von Haus zu Haus, aber anstatt, "Trick or treat!" (Streich oder Süßigkeit) zu brüllen sagten sie Gedichte auf oder sangen ein Lied. Dafür gab es dann halt eine Belohnung. Oft erfragten die Kinder bei der Gelegenheit auch "A penny for the Guy" (Ein Penny für Guy). Um den 5.November findet die Guy Fawkes Night statt, in welcher früher eine Strohpuppe verbrannt wurde als Warnung für all jene, die auch mit dem Gedanken spielen das Parlamentsgebäude in London in die Luft zu sprengen. Damals waren Bonfire (Feuer) ein rein privates Vergnügungen und welche Kinder machen nicht gerne ein schönes Feuer in der Nacht. Und so sammelten sie schon mal an Halloween brennbare Materialien.
Heutzutage werden zumindest im Nordosten keine Strohpuppen mehr verbrannt und die Organisation des Bonfire, dass um den 5. November abgehalten wird, ist in fester Hand der Rotary Clubs. Dementsprechend groß sind die Feuer und werden von einem Feuerwerkspektakel begleitet.
Obwohl viele die alten Traditionen nicht vergessen haben, scheinen diese Traditionen im modernen Schottland nicht mehr so recht einen Platz zu haben.
Um so erfreulicher ist es da, dass in den letzten Jahren in Huntly eine neue Tradition Fuß gefasst hat. Halloween in Huntly ist ein Spektakel für Groß und Klein und wird von Huntlys Bürgern in Zusammenarbeit mit Deveron Arts organisiert.
An drei Tagen finden ein Reihe von Veranstaltungen statt, die sich Performance Art und allem widmet, was Halloween so mit sich bringt und was die Leute in Huntly um diese Zeit so machen wollen. Herzstück sind die Veranstaltungen am Samstag.
Vor der beeindruckenden Kulisse von Huntly Castle führen
Künstler und Tänzer unwirkliches, geheimnisvolles und gespenstisches
auf. Danach führt die örtliche Pipe Band mit Masken verkleidet die
Halloween Besucher zurück zum Square und zur Stewarts Hall, wo der Rest
des Abends dann mit einem Ceilidh gefeiert wird.
http://www.deveron-arts.com/events/halloween-huntly-2014/
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